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Vitaminmangel - und warum es kein”Universalkonzept” für die Ernährung gibt

 

Warum wir Vitamine und Mineralstoffe brauchen

 

Vitamine sind organische Verbindungen, die der Körper benötigt. Diese Mikronährstoffe sind lebensnotwendig.

 

Vitamine werden nur in relativ kleinen Mengen benötigt (im Vergleich zu Makronährstoffen wie Kohlenhydraten, Proteinen und Fett), sind jedoch äußerst wichtig aufgrund der Rolle, die sie beim Wachstum, der Verdauung, Energietransfer, der Funktion des Nervensystems, und vielem mehr, spielen.

 

Diese Mikronährstoffe agieren auch als Co-Faktoren für Enzyme, welche bewirken, dass alle Aktivitäten, die im Körper vorkommen , korrekt ausgeführt werden.

 

Mineralien dienen als Bausteine für Körperstrukturen und können als Elektrolyte auftreten. Diese werden für die Bildung von Blut und Knochen benötigt, sowie für die Aufrechterhaltung der gesunden Nervenfunktion, das regeln der Muskelspannung und mehr. Genau wie Vitamine, agieren auch Mineralien als Co-Enzyme und sind essentiell für die ordnungsgemäße Nutzung von Vitaminen und anderen Nährstoffen.

 

Viele Faktoren können unsere Vitamin- und Mineralbedürfnisse beeinflussen, wie zum Beispiel das Geschlecht, Malabsorptionsprobleme, sportliche Betätigung und altersbedingte Veränderungen. Deshalb gibt es kein Universalkonzept bei Vitamin- und Mineralienbedürfnissen.

Ist die „empfohlene Tagesmenge“ genug? Was ist die „optimale Tagesmenge“?

 

Der “geschätzte durchschnittliche Bedarf” wird verwendet, um die “empfohlene Tagesmenge” an Vitaminen und Mineralien zu berechnen. Ein wichtiger Punkt ist, dass der geschätzte durchschnittliche Bedarf nur das absolute Minimum berücksichtigt, welches notwendig ist, um Krankheiten wie Skorbut und Rachitis bei der Hälfte der gesunden Personen eines Lebensabschnittes und Geschlechtergruppe vorzubeugen, welche durch Vitamin- und Mineraldefizite verursacht werden. Dabei werden allerdings nicht die benötigten Mengen für einen optimalen Gesundheitszustand berücksichtigt. Die „optimale Tagesmenge”, auf der anderen Seite, ist die Menge an Nährstoffen, die für eine Verbesserung der Gesundheit notwendig sind. Warum sollten Sie sich mit dem absoluten Minimum zufriedengeben, wenn es um Ihre Gesundheit geht? Unser Ziel sollte doch die optimale Gesundheit sein!

 

In einer idealen Welt sollten wir die vom Körper benötigten Nährstoffe aus unserer Nahrung beziehen aber in der Realität ist das leider nur selten der Fall. Eine Studie über die Diäten von 70 Athleten hat gezeigt, dass jede der analysierten Diäten ein Defizit von mindestens 3 Nährstoffen aufwies, während anderen Diäten bis zu 15 Nährstoffen fehlten! Eine andere Studie hat sich mit 4 beliebten Diäten befasst, unter anderem der Atkins-Diät, und fand heraus, dass bei allen 4 die empfohlene Tagesmenge für alle analysierten 27 Mikronährstoffe unterschritten wurde.

 

In unserer modernen Welt sind wir umgeben von chemischer Verschmutzung und sind chronisch gestresst, was beides unsere Anforderungen für Nährstoffe erhöht. Unterdessen sind durch die konventionelle Landwirtschaft die Nährstoffe in den Böden fast völlig erschöpft. Zusammen mit den heutigen Ernte- und Liefermethoden, umfangreicher Weiterverarbeitung und falscher Lagerung, hat die Nahrung, die dann endlich auf unseren Tisch kommt, eine weitaus geringere Nährstoffdichte, als dies früher der Fall war.

 

Aufgrund dessen ist eine Supplementierung mit Nährstoffen notwendig, um gesund zu bleiben. Es ist wichtig, dass Sie nur Nahrungsergänzungen aus vertrauenswürdigen Quellen zu sich nehmen, da billige Nahrungsergänzungen oft eine geringere Qualität und weniger vorteilhafte aktive Inhaltsstoffe haben können.

 

Häufige Nährstoffdefizite

Leiden Sie an diesen gebräuchlichen Vitaminmangel?

 

Vitamin D

Sehr wenige Nahrungsmittel beinhalten natürliches Vitamin D und die beste Quelle ist, in Maßen, Sonnenlicht. Während der Wintermonate mit weniger Sonnenlicht, wird empfohlen, Nahrungsergänzungen mit Vitamin D einzunehmen. Ein Defizit an Vitamin D kann Osteopenie, Osteoporose und Frakturen bei Erwachsenen herbeiführen und verschlimmern. Bei Kindern kann ein Defizit Rachitis, deformierte Knochen, verkümmertes Wachstum und weiche Zähne verursachen. Vitamin D ist auch notwendig für die Aufnahme und den Transport von Kalzium für die Knochenbildung.

Wichtige Nahrungsquellen für Vitamin D sind Eier, Leber, öliger Fisch und Pilze.

 

 

Vitamin A

Vitamin A ist wichtig für die Bildung von Knochen und Zähnen, schützt vor Erkältungen, Grippe und Entzündungen und beugt sowohl Augenproblemen als auch manchen Hauterkrankungen vor.

Ein Defizit an Vitamin A kann trockenes Haar und trockene Haut, schlechtes Wachstum, Nachtblindheit, Schlaflosigkeit, Erschöpfung, Fortpflanzungsstörungen, häufige Erkältungen und Atemwegsinfektionen sowie Hautkrankheiten, wie zum Beispiel Akne, verursachen.

Wichtige Nahrungsquellen für Vitamin A sind Carotinoide (rote, gelbe und orange Früchte und Gemüse), grüne Blattgemüse, tierische Leber und Eier.

 

Magnesium

Fast 300 notwendige metabolische Reaktionen sind auf Magnesium angewiesen, unter anderem der Kohlenhydratstoffwechsel, die Wundheilung und DNA- und Proteinsynthese.

Die Einnahme von Magnesium kann dabei helfen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, PMS, Depressionen und Muskelzucken vorzubeugen. Anzeichen für ein Magnesiumdefizit können unter anderem Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Herzrasen und schlechte Verdauung sein.

Nahrungsquellen für Magnesium sind Vollkorngetreide, Mandeln, grünes Blattgemüse, Avocados, Bananen, Aprikosen, Kürbiskerne, Lachs und Bohnen.

 

Kalzium

Kalzium ist ein wichtiges Mineral und wird für die Bildung von starken Knochen und Zähnen benötigt, sowie für die Erhaltung eines gesunden Zahnfleisches und regelmäßigen Herzschlags und ist notwendig für die Blutgerinnung und hilft dabei, Krebs vorzubeugen.

Ein Defizit kann zu schmerzenden Gelenken, brüchigen Nägeln, Ekzemen, Herzrasen und Zahnverfall führen.

Hauptnahrungsquellen für Kalzium sind Lachs (mit Gräten), dunkelgrünes Blattgemüse, Mandeln, Zuckerrohrmelasse, Bierhefe und Sesamsamen. Viele Kräuter enthalten auch Kalzium, darunter Alfalfa, Cayennepfeffer, Kamille, Löwenzahn und Fenchelsamen.

Entgegen der geläufigen Meinung, glauben manche Alternativ-Gesundheitsexperten, dass Milchprodukte NICHT zur Knochenstärke beitragen und der Verzehr von Milchprodukten sogar zum Abbau von knochenstärkenden Mineralien beitragen können. Das regt doch zum Nachdenken an!

 

 

Über den Autor

Sandy Cardy (Wirtschaftsprüferin, Steuerberaterin, zertifizierte Finanzplanerin) ist eine führende Autorität für Steuer- und Vermögensplanung und hat viele Jahre Kunden dabei geholfen, deren Eigenkapital zu vergrößern. Aber nachdem sie selber an Krebs erkrankte und diesen auch besiegte, hat sie sich voll und ganz der Nachforschung verschrieben, wie Sie Ihre Gesundheit und Ihr Vermögen schützen können. Heute teilt sie ihre praktischen und inspirierenden Erkenntnisse, wie Sie ein dauerhaftes Vermächtnis hinterlassen können, überall auf der Welt.

 

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Viele Grüsse

 

Andreas

 


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