· 

Vitamin-D-Mangel

Vitaminmangel - Symptome

 

Vitaminmangel-Symptome und Beschwerden können äußerst unterschiedlich und vielfältig sein. Ausschlaggebend für die Art der Vitaminmangel-Symptome ist es, welches der 13 Vitamine im Körper in zu geringen Mengen vorliegt. Es kann auch ein Mangel an mehreren Vitaminen (und Mineralstoffen) vorliegen.

 

Ein Vitaminmangel bei gesunden Menschen ist bei einer ausgewogenen, gesunden Ernährung mit einer großen Vielfalt an verschiedenen Lebensmitteln auf dem Teller eher eine Seltenheit.

 

Bestimmte Personen haben in speziellen Lebensphasen einen erhöhten Vitaminbedarf, der sich nicht allein durch die Ernährung decken lässt.

 

Das gilt unter anderem für Kinder in der Wachstumsphase, Senioren oder chronisch Kranke.

Ein Beispiel ist das Vitamin D.

Die Zufuhr von Vitamin D über die Ernährung deckt nur 10 bis 20 Prozent der Vitamin D-Versorgung.

Der größte Teil der Vitamin D-Produktion erfolgt über die UV-Strahlung und das Sonnenlicht.

Bei Risikogruppen (z.B. Senioren, chronisch Kranke, die selten ins Freie kommen) ist deshalb eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D sinnvoll, um Vitaminmangel-Symptome zu vermeiden.

Hier stellt sich mir die Frage und Euch vielleicht auch, was bedeutet selten ins Freie kommen ?

 

Faktoren für die Vitamin-D-Produktion durch die Sonne

Bei Badebekleidung, ohne Sonnenschutzmittel, im Sommer und unter freiem Himmel kann der Körper in weniger als einer Stunde Vitamin D produzieren, dass in etwa der Einnahme von 10.000 bis 20.000 IE entspricht.

 

Vitamin D und Sonnenlicht: Der Einfluss von Tageszeit und Breitengrad

 

Wie viel UV-B-Strahlung von der Sonne bei uns ankommt, hängt zum Einen natürlich von der Bewölkung, zum Anderen aber auch vom Winkel der Sonneneinstrahlung ab:

Denn je flacher der Winkel wird, desto länger ist der Weg der Sonnenstrahlen durch die Ozonschicht, welche einen Teil der UV-Strahlung absorbiert.

Steht die Sonne tiefer als etwa 45 Grad am Himmel,

findet keine

Vitamin-D-Produktion mehr statt.

Dies ist morgens und abends, aber eben auch während der Wintermonate der Fall, so dass hier die Intensität der UV-Strahlung nicht mehr für eine Vitamin-D-Produktion ausreicht.

Ab dem 40 Breitengrad, auf der Höhe Roms, wird die Vitamin-D-Produktion von Oktober bis März extrem eingeschränkt – hier ist der Sonnenstand von Oktober bis März zu flach, um eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D sicherzustellen.

 

Das bedeutet, dass wir in der Zeit zwischen ca. 12:00 Uhr und 17:00 Uhr mindestens 1 Stunde in Badekleidung in der Sonne stehen/liegen müssen

 

Und das funktioniert auch nur in den Monaten April bis September.

 

Die gute Nachricht ist, dass wir Menschen, das durch die Sonne produzierte Vitamin D, in unserem Körper speichern können.

 

Das funktioniert aber auch nur richtig gut, solange wir junge Erwachsene sind.

 

Bei Kindern, älteren Menschen ab 50 und kronisch Kranken funktioniert die Aufnahme, bzw. die Speicherung (gerade bei Kindern, wegen des geringen Körpergewichtes), nicht mehr so gut, bzw. nicht so gut.

 

Hier stellt sich mir wieder eine Frage:

 

Wieviel Vitamin D braucht unser Körper denn eigentlich ???

 

Hier gibt es natürlich unterschiedliche Meinungen, die ich nicht alle aufzählen möchte, aber eines möchte ich doch noch erwähnen:

 

Als ich wegen des Vitamin Ds recherchierte, habe ich natürlich nicht vergessen, die Ärzte mit einzubeziehen (die/der eine oder Andere erkennt sich vielleicht wieder, aber ich nenne keine Namen).

 

Beispiel eins - beim Kinderarzt:

 

Auf meine Frage nach der Zufuhr von Vitamin D kam die Antwort:

psssst, aber bitte nicht weiter sagen..., meine Familie nimmt schon seit 3 Generationen zusätzliches Vitamin D.

 

Auf die Frage wieviel kam folgende Antwort:

nicht mehr als 500 Internationale Einheiten  (Abkürzung IE)   2 - 3 mal die Woche. 

 

Hinzu kam dann noch der Satz:

Würde ich Ihnen jetzt 5000 IE geben, dann würden sie auf der Stelle tot umfallen.

 

 

Ich nahm zu diesem Zeitpunkt schon seit 14 Tagen - täglich 50000 IE

 

Andere Ärzte sagten, dass es gerade so eine Modeerscheinung sei::::)))

 

Da stellt sich mir die Frage, warum viele Menschen in meinem Bekanntenkreis krank geworden sind und auf einmal ist der Vitamin D Spiegel im Blut überprüft worden...

 

Osteomalazie und Rachitis (Kinder): Beide sind eine Vitaminmangelkrankheit. Die Mineralisierung des Knochens ist vermindert. Symptome der Knochenerweichung sind Knochenschmerzen, Muskelschwäche oder Knochenverformungen (v.a. im Rückgrat, aber auch des Schädels). Das Risiko für eine Osteoporose steigt durch die Osteomalazie. Tritt der Vitamin D-Mangel im Kindesalter auf, sprechen Ärzte von Rachitis. Bei Erwachsenen heißt die Krankheit Osteomalazie.

 

Osteoporose: Die Symptome des Knochenschwunds werden oft erst spät bemerkt. Betroffene spüren Schmerzen (oft Rücken- oder Knieschmerzen), erleiden Knochenbrüche, oder die Körpergröße schrumpft. Bei der Osteoporose ist die Knochenmasse verringert.

 

Diskutiert wird, dass ein Vitamin D-Mangel auch das Körpergewicht beeinflusst und zur Gewichtszunahme führt. Die Behebung des Vitamin D-Mangels soll möglicherweise das Abnehmen erleichtern. Wissenschaftlich bewiesen ist dieser Zusammenhang aber nicht ausreichend.

 

 

Vitaminmangel im Nicht-Vitaminmangelland Deutschland

 

Schaut man sich nun auf der Seite der DGE um, dann findet man unter der Überschrift "

 

Deutschland ist kein Vitaminmangelland"

 

eine Auflistung mit Bevölkerungsgruppen, die sehr wohl häufig an einer Vitaminunterversorgung leiden,

z. B. Menschen, die sich

 

nicht oder kaum im Freien aufhalten,

 

ältere Menschen, junge Mädchen sowie Säuglinge,

 

einige Vitalstoffe, mit denen viele Menschen in Deutschland nicht gut versorgt sein sollen (Vitamin D, Folat, Fluorid und Jod) sowie Lebenssituationen, in denen dringend Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente eingenommen werden sollten, z. B. Schwangere, die Folsäure, Jod und Eisen nehmen sollten.

 

Also scheint es im Nicht-Vitaminmangelland durchaus zu Mängeln kommen zu können.

 

Allerdings wird die Situation bei der DGE nach wie vor stark vereinfacht dargestellt und verharmlost.

 

Denn die aufgeführten Bevölkerungsgruppen, die nach Ansicht der DGE ausnahmsweise zusätzliche Vitamine benötigen, sind in Wirklichkeit nur die Spitze des Eisbergs.

 

Alle anderen Menschen, denen hochwertige Vitalstoffe in der individuell richtigen Dosierung sehr gut tun würden und die dadurch vor künftigen Krankheiten verschont blieben oder damit bestehende Krankheiten lindern könnten, werden gar nicht erst erwähnt, sondern im Glauben gelassen, alles sei in bester Ordnung und Nahrungsergänzungsmittel seien nicht nur Geldverschwendung, sondern auch noch gefährlich –

genauso wie jene, die sie empfehlen.

 

Denn ganz egal ob es die Medien oder gar Forscher in Fachzeitschriften sind

- wer Nahrungsergänzungen empfiehlt, ist – laut DGE – interessengeleitet und wolle Menschen nur des reinen Profits wegen Vitaminpillen andrehen, die sie gar nicht brauchen.

 

Stattdessen behauptet die DGE, mit einer ausgewogenen Ernährung sei heutzutage jeder (mit Ausnahme der aufgeführten wenigen Personengruppen) mit allen Nähr- und Vitalstoffen bestens versorgt.

86,9 Prozent der Bevölkerung essen zu wenig Gemüse – und sollen lt. DGE dennoch keine Vitamine einnehmen ?

99,4 Prozent der Bevölkerung ernähren sich NICHT vollwertig !!!

 

Man verglich in der genannten Studie die Nährstoffzufuhr der Menschen mit den Nährstoffempfehlungen der DGE. Es zeigte sich, dass grosse Teile der Bevölkerung nicht einmal die Vorgaben der DGE erfüllen, die nach Ansicht vieler Orthomolekularmediziner ohnehin viel zu niedrig angesetzt sind. (Orthomolekularmediziner sind Mediziner oder Therapeuten, die Vitalstoffe in ihre Therapie mit einbeziehen.)

Die Ergebnisse sahen folgendermassen aus und beziehen sich ausschliesslich auf die deutsche Bevölkerung:

  • Mindestens 5 bis 25 Prozent der Bevölkerung sind mit Vitamin A unterversorgt.
  • Mehr als 75 Prozent der Bevölkerung sind mit Vitamin D unterversorgt.
  • Mindestens 25 bis 50 Prozent der Bevölkerung sind mit Vitamin E untersorgt.
  • Mindestens 5 bis 25 Prozent der Männer sind mit Vitamin B1 unterversorgt.
  • Mindestens 25 bis 50 Prozent der Frauen sind mit Vitamin B1 unterversorgt.
  • Mindestens 5 bis 25 Prozent der Bevölkerung sind mit Vitamin B2 und B6 unterversorgt.
  • Mindestens 5 bis 25 Prozent der Männer sind mit Vitamin B12 unterversorgt.
  • Mindestens 25 bis 50 Prozent der Frauen sind mit Vitamin B12 unterversorgt.
  • Über 75 Prozent der Bevölkerung sind mit Folsäure unterversorgt.
  • Mindestens 25 bis 50 Prozent sind mit Vitamin C unterversorgt.

 

In Wirklichkeit: Vitaminmangel ist an fast allen chronischen Erkrankungen beteiligt !!!

Viele Kinder: übergewichtig und dennoch unterernährt !!!

Vitamin D – Fast jeder leidet an einem Mangel

Nun fragen sich bestimmt alle, die sich diesen Bericht bis zu diesem Punkt durchgelesen haben:

Wieviel Vitamin sollte man denn zuführen ?

 

Der tatsächliche Vitamin-D-Tagesbedarf liegt bei 7.000 IE

 

 

"Unsere Berechnungen und die anderer Wissenschaftler haben ergeben, dass die offiziellen Dosen nur ein Zehntel jener Vitamin-D-Menge betragen, die erforderlich wären, um Krankheiten zu vermeiden, die mit einem Vitamin-D-Mangel in Zusammenhang stehen”,

erklärte Dr. Garland.

Dr. Robert Heaney von der Creighton University schrieb:

"Wir fordern das NAS/IOM und alle Gesundheitsbehörden dazu auf, der Öffentlichkeit die tatsächlich erforderlichen Vitamin-D-Tagesdosen bekannt zu geben, die bei täglich 7.000 IE liegen."

Und Dr. Garland fügte hinzu:

"Diese Dosis ist noch immer weit unter der Höchstdosis von 10.000 IE, die das IOM für Teenager und Erwachsene noch als sicher bezeichnet."

Quelle: Webseite / Zentrum der Gesundheit

Das war ein Bericht über Vitamin D - meine Erfahrungen, die nun über 3 Jahre laufen (incl. eingeschickter und beim Hausarzt abgenommener Blutproben) haben ergeben, dass ich in den Monaten Oktober bis April 9000 IE täglich nehmen sollte, um einen Blutspiegel  70 ng/ml und 80 ng/ml (die Maßeinheit für Vitamin D im Blut) zu erreichen.

 

Wie Ihr in der Tabelle unten sehen könnt habe ich dadurch gerade einmal "Gute hohe Werte"

 

Was glaubt Ihr, wieviel Einheiten nehmt Ihr so pro Tag durch die Nahrung plus Sonnenlicht ein ?

 

Wo befindet sich Euer Vitamin-D-Wert wohl im Winter ?

 

oder

 

der Eurer Kinder ???

 

Hier eine in Deutschland häufig verwendete Interpretation der Vitamin-D-Blutwerte:

< 20 < 50 Vitamin-D-Mangel
20 – 35 50 – 80 Unterversorgung
35 – 60 80 – 150 Gute Normalwerte
60 – 90 150 -225 Gute hohe Werte
90-150 225 – 374 Überversorgung
> 150 > 374 Vitamin-D-Vergiftung

Quelle: https://www.vitamind.net/spiegel/

Ideale Werte liegen in unseren Augen zwischen 40 und 50ng/ml

 

In Deutschland und Frankreich ist die Situation ziemlich dramatisch:

Gemäß dieser Definitionen, leiden etwa 80 Prozent der Bevölkerung unter einem Vitamin-D-Mangel.

 

Die bisher größte Querschnittsstudie in Deutschland ergab, dass der durchschnittliche Vitamin-D-Spiegel in Deutschland bei nur 16 ng/ml liegt. 

Quelle: https://www.vitamind.net/spiegel/

 

Meiner liegt bei 89ng/ml = Ergebnis von 02/2019

 

Ganz wichtig scheint zu sein, dass man Vitamin D immer auch mit Vitamin K2 zu sich nimmt, aber das geht hier zu weit, daher nur eine kleine Abhandlung über Vitamin K2.    

 

Dazu mehr im nächsten Blog, der sich dann mit dem Vitamin K beschäftigt                                                                                                                                                                         Solltet Ihr mehr darüber wissen wollen, dann sprecht mich einfach darauf an oder schreibt mir...

 

Natürlich verkaufe ich auch Vitamin D3, aber die Idee ist mir erst in den Sinn gekommen, als ich mich schon 2-3 Jahre mit dem Thema Vitamine befasst hatte...

 

Und auch nur, weil es so viele Vitamin-D-Produkte auf dem Markt gibt - zu sowas von unterschiedlichen Preisen, dass ich aufgrund dessen, anfing zu recherchieren.

 

Bis zum nächsten Blog...- Euer Andreas



Kommentar schreiben

Kommentare: 0